1. Straub Druck + Medien: SmartStacker amortisiert sich in Rekordzeit.

Straub Druck + Medien: SmartStacker amortisiert sich in Rekordzeit.

„Der Markt bestimmt den Weg“, durch konsequente Umsetzung dieser Erkenntnis und viel Unternehmergeist hat Francisco Martinez in den letzten Jahren die Straub Druck + Medien AG auf Erfolgskurs geführt. Um das zu erreichen, musste der CEO mit spanischen Wurzeln viele althergebrachte Strukturen aufbrechen – und stattdessen hochmoderne Workflows und Produktionstechnologien einführen. Rund vier Millionen Euro hat Straub seit 2013 investiert, davon alleine rund 500.000 Euro für angepasste, IT-gestützte Workflows. Angeschafft wurden unter anderem der Horizon SmartStacker und weitere Horizon Lösungen für Falzen und Stanzen. „Kleine und kleinste Auflagen bestimmen heute den Produktionsalltag“, so Martinez. „Individualisierung und Personalisierung sind die zentralen Trends. Außerdem erwarten Kunden eine Bearbeitung in kürzester Zeit.“

SmartStacker ersetzt mehrere Maschinen.

Der Horizon SmartStacker ist eine integrierte Lösung, die Schneiden, Sammeln und Stapeln in einem Gerät vereint. JDF-gesteuert werden Ausgabeformate von B2 bis zu 100 x 105 mm in bis zu 28 einzelne Nutzen geschnitten und anschließend in der richtigen Reihenfolge zusammengetragen und abgestapelt. Im B2-Format liegt die Geschwindigkeit bei 4.600 Bogen pro Stunde. Das macht den SmartStacker ideal für Anwendungen wie Poster, Fotobücher, Postkarten, Umschläge für  Klebebindungen, Prospekte oder Bedienungsanleitungen. „Bestimmte Produkte mussten wir bislang zur Weiterverarbeitung als plano Bogen außer Haus geben. Jetzt machen wir das selbst und haben Qualität und Produktionszeit besser unter Kontrolle“, sagt Martinez.

Straub Druck + Medien (www.straub-druck.de) setzt den SmartStacker in Verbindung mit vier HP Indigo Systemen und der JetPress 720S von Fujifilm ein. Aufträge werden nearline vom Palettenanleger über Bannersheet und Barcode gestartet. Durch die Übernahme der Daten aus dem Job-Ticket entfällt die Einstellung durch den Bediener. Im Vergleich zu herkömmlichen Planschneidern wird so ein großer Zeitvorteil erzielt, der auch die rentable Produktion von Einzelaufträgen ermöglicht. Gegenüber anderen Maschinen für Schneiden und Zusammentragen schätzt Martinez den Geschwindigkeitsvorteil des SmartStackers auf 400 Prozent plus Doppelnutzen. Zwei bis drei herkömmliche Lösungen werden nach seiner Meinung durch den SmartStacker überflüssig – und damit auch der entsprechende Personalaufwand. „Für unsere Unternehmensentwicklung war die Entscheidung für den SmartStacker eine Weichenstellung“, sagt Francisco Martinez.

„Wir haben viele Aufträge, bei denen die Nutzen zusammengeführt werden müssen. Noch bis letztes Jahr haben wir allein dafür sechs bis sieben Personen beschäftigt, die diese Aufgabe manuell erledigt haben. Heute macht der SmartStacker alles allein.“

Horizon passt zu Straub.

Für Unternehmen, die sich jetzt den veränderten Marktbedingungen stellen wollen, hat Francisco Martinez einen klaren Rat: „Keine Skrupel haben, alte Zöpfe abzuschneiden. Nicht so weitermachen wie bisher, nur weil das Alte vertrauter ist. Das bedeutet auch, sich bei Investitionsentscheidungen nicht von renommierten Namen blenden zu lassen. Jede Maschine muss auf die tatsächliche Angebotsstruktur passen – heute, nicht irgendwann.“

Für den SmartStacker sieht Martinez in dieser Situation ein erhebliches Potenzial: „So viele Druckereien beschäftigen zwei bis drei Personen pro Schneidmaschine. Hier lohnt es sich, über einen SmartStacker nachzudenken. Denn wenn man sich ansieht, was die Maschine leistet, muss man sagen: Der Preis ist sehr fair. Unsere Investition hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht.“

August 2016