1. Sprenger erweitert Produktportfolio mit rotativer Stanze.

Sprenger erweitert Produktportfolio mit rotativer Stanze.

Mit jährlichen Wachstumsraten im zweistelligen Bereich entwickelt sich Sprenger Druck entgegen dem Branchentrend und zeigt, dass auch klassische Familienbetriebe nach wie vor erfolgreich am Markt sein können – wenn sie konsequent auf ihre Stärken setzen. Seit 1967 produziert Sprenger am Standort Korbach, neben den Eltern Sprenger und ihren drei Söhnen beschäftigt das Unternehmen heute 16 Mitarbeiter. Das Portfolio reicht von der Visitenkarte bis zum Hochglanz-Katalog und richtet sich an Privat- bis Großkunden. Dank Empfehlungsmarketing verteilt sich die Kundenbasis mittlerweile auf ganz Deutschland, denn Sprenger bietet intensive Beratung und Umsetzungskompetenz bei individuellen oder komplexen Projekten, die von den großen Online-Portalen nicht abgedeckt werden können.

Produktion in neuen Räumen.

Parallel zu den Aufträgen wuchsen über die Jahre auch die Papierlieferungen und damit die benötigten Lagerflächen. „Wir sind an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen“, sagt Firmenchef Friedrich-Wilhelm Sprenger. Vom alten Firmenstandort zog das Unternehmen daher 2011 in ein leer stehendes Autohaus und vergrößerte sich von 3000 auf 7000 Quadratmeter. Die großzügige Halle in der für Autohäuser typischen Glas- und Stahl-Architektur dient heute gleichzeitig für den Kundenempfang und die Produktion. Der zunächst ungewöhnliche erscheinende Umzug hat sich für Sprenger bewährt, viele technische Einrichtungen wie zum Beispiel Absauganlagen konnten weiter genutzt werden. Der Schritt passt somit perfekt in die Unternehmensstrategie, die kaufmännische Solidität mit Innovationsbereitschaft vereint: Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden werden bewusst vermieden, alle Maschinen sind Eigentum des Unternehmens und sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern werden langfristig faire Partnerschaften angestrebt.

Mut zu neuen Technologien.

Gleichzeitig ist Sprenger immer zu Investitionen bereit, wenn dadurch konkrete Effizienzsteigerungen oder Erweiterungen des Portfolios erzielt werden können. So steht in Korbach nicht nur eine der ersten Horizon Falzmaschinen, sondern auch eine der ersten CtP-Anlagen. Beim Offset-Druck, auf den rund 80 Prozent der Produktion entfallen, setzt Sprenger auf Komori Druckmaschinen, die in diesem Bereich als Rüstzeit-Weltmeister gelten. Zu den neueren Anschaffungen im Maschinenpark gehören darüber hinaus zwei Xerox Versant Digitaldrucker und die Horizon RD-4055, eine innovative Stanzmaschine mit rotativem Stanzprinzip.

Horizon RD-4055 erweitert Portfolio.

Mit der Horizon RD-4055 holt Sprenger einen erheblichen Teil der Wertschöpfung aus der Druckweiterverarbeitung ins eigene Haus. Dieses Konzept hat sich schon einmal im Bereich Prepress bewährt: Durch Aufbau einer fünfköpfigen Kreativabteilung ist Sprenger unabhängig von Agenturen und kann inhouse eigene Design-Leistungen anbieten, von der Logo-Entwicklung über Geschäftsprojekte bis zum kompletten Corporate Design. Dieser Erfolg soll mit der Horizon RD-4055 in der Druckweiterverarbeitung wiederholt werden: Die kombinierte Lösung für Stanzen, Anstanzen, Rillen und Perforieren öffnet für Sprenger eine ganze Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, darunter zum Beispiel personalisierte Verpackungen, Präsentationsmappen, Spielkarten, Visitenkarten, Aufkleber, Etiketten, Mailings, Flyer in ausgefallenen Formen und vieles mehr.

Rotatives Stanzen: Weniger Kosten, mehr Flexibilität.

Beim rotativen Stanzen mit der Horizon RD-4055 kann der Bogen vorwärts und rückwärts transportiert werden. Damit ist nur noch eine Kurzform vom Nutzen erforderlich, die von der Maschine mehrmals gestanzt wird. Das Ergebnis ist eine deutliche Kostenreduktion der Stanzformen. Durch TOUCH&WORK-Technologie reduzieren sich die Rüstzeiten für das Stanzen drastisch. Alle Einstellungen für Anleger und Einlauflineal erfolgen zentral und werden vollautomatisch umgesetzt. Das Blech mit der Stanzform lässt sich in kürzester Zeit auf dem dauermagnetischen Stanzzylinder montieren, sodass ein kompletter Auftragswechsel in der Regel nur 10 bis 15 Minuten erfordert. Für die Stanzbleche hat Horizon einen zentralen Beschaffungsprozess mit einer Lieferzeit von 3 Tagen organisiert.

„Mit der Horizon RD-4055 können wir unseren Kunden eine Vielzahl von Services aus der Druckweiterverarbeitung selber anbieten“, sagt Jochen Sprenger. „Die Vorteile des rotativen Stanzens und der minimierten Rüstzeiten können wir aus unserer Erfahrung heraus vollumfänglich bestätigen. Die Stanzmaschine passt in unsere Unternehmensstrategie und unterstützt uns bei unserem weiteren Weg in die Zukunft.“

Februar 2016