1. Mit Leidenschaft zum Markterfolg: Akzidenzdruckerei Aschenbrenner setzt auf Qualität bei Druck und Finishing.

Mit Leidenschaft zum Markterfolg: Akzidenzdruckerei Aschenbrenner setzt auf Qualität bei Druck und Finishing.

Die Druckerei Aschenbrenner aus Kufstein überzeugt Kunden seit vielen Jahren durch Qualität und Flexibilität. Um alle Aspekte des Produktionsprozesses von Anfang bis Ende kontrollieren zu können, hat das Unternehmen in die digitale Druckweiterverarbeitung mit Horizon investiert, vom Sammelheften und Falzen bis zum Klebebinden.

„Liebe zum Druck und Spaß an der Fertigung hochwertiger Produkte“ waren laut Peter Aschenbrenner die Motive zur Gründung der gleichnamigen Druckerei im Jahr 1992. Am Standort Kufstein in Tirol bietet Aschenbrenner (www.aschenbrenner.at) heute mit derzeit 18 Mitarbeitern das gesamte Spektrum einer Akzidenzdruckerei, inklusive Satz, Offset- und Digitaldruck, Veredelung, Weiterverarbeitung sowie Versand- und Lieferservice. Aschenbrenner versteht sich dabei in erster Linie als Partner für Unternehmen aus der Region, wobei insbesondere Werbe- und Grafikagenturen die Zusammenarbeit schätzen. Der hohe Anspruch an Produktqualität, Flexibilität und Umweltverträglichkeit überzeugt aber auch überregional. Zum Kundenstamm zählen daher unter anderem Unternehmen aus Bayern und den österreichischen Bundesländern.

„Als klassische Akzidenzdruckerei muss man sich am Markt differenzieren. Wir tun dies durch kompromisslose Qualität in Produktion und Beratung sowie durch hohe Flexibilität. Kurz gesagt: Wenn ein Kunde etwas gestern benötigt, dann kriegt er es auch gestern“, sagt Inhaber und Geschäftsführer Peter Aschenbrenner. „Das ist aber nur möglich, wenn man wirklich alle Aspekte der Produktion von Anfang bis Ende selber planen und kontrollieren kann. Die Druckweiterverarbeitung und Veredelung im eigenen Haus ist daher für uns strategisch wichtig.“

Darüber hinaus zeigen sich auch bei Aschenbrenner der Branchentrend zu kleineren Auflagen sowie eine verstärkte Nachfrage nach individualisierten Produkten. Zusätzlich zum Offset-Druck mit einer Heidelberger XL-75 5-Farben mit Lack und einer Speedmaster SX 52 4-Farben wird daher auch mit Digitaldruckmaschinen von Heidelberg und Minolta produziert. „Auf den Digitaldruck entfallen heute bereits rund 20 Prozent unseres Auftragsvolumens, Tendenz steigend“, sagt Peter Aschenbrenner. „Typische Auflagenhöhen liegen bei rund 500 bis 1000 Stück.“ Um die Zeit- und Flexibilitätsvorteile des Digitaldrucks zu maximieren und kurze Wege zu gewährleisten, entschied sich Aschenbrenner Anfang 2016 für die Investition in die eigene digitale Weiterverarbeitung.

StitchLiner 6000: Ein Skeptiker wird überzeugt.

Den Anfang machte das Thema Sammelheften: „Dieses Segment konnten wir mit den vorhandenen Maschinen nicht überzeugend bedienen, weder hinsichtlich Zeit noch Kosten. Das hat dazu geführt, dass wir Aufträge ablehnen oder rausgeben mussten. Wir suchten deshalb eine Lösung, mit der wir pro Stunde große Stückzahlen produzieren können, die aber gleichzeitig auch flexible Jobwechsel unterstützt“, sagt Peter Aschenbrenner.

Nach eingehender Prüfung der am Markt verfügbaren Sammelhefter entschied sich die Druckerei Aschenbrenner letztendlich für einen StitchLiner 6000 – aber vorher musste die Lösung von Horizon einen eingefleischten Skeptiker überzeugen: „Aus meiner bisherigen Erfahrung heraus hatte ich zunächst große Vorbehalte gegen zu viele Motoren und zu viel Elektronik“, sagt Peter Aschenbrenner. Den Ausschlag gab eine Live-Präsentation im Showroom der Horizon Academy in Quickborn bei Hamburg. „Wir haben Horizon vorgegeben, welche Papiere und Formate für uns wichtig sind, und dann den Sammelhefter einen Tag lang in Aktion begutachtet. Danach stand unsere Entscheidung fest.“

Der StitchLiner 6000 verarbeitet 4-seitige, plano liegende Bogen, die in einem einzigen, vollautomatischen Prozess zusammengetragen, gerillt, gefalzt und anschließend geheftet sowie an drei Seiten beschnitten werden. Zwischenlagerung und Materialtransport entfallen. Bis zu 6.000 Broschüren pro Stunde können so produziert werden. Aschenbrenner hat den StitchLiner 6000 zudem mit der Päckchenauslage PSX-56 plus Banderoliermaschine kombiniert, sodass auch bei hoher Produktionsleistung eine einfache Entnahme gewährleistet ist. Um auch dickere Broschüren in einem Durchgang verarbeiten zu können, wurden die Hochladetürme für zusätzliche Stapelkapazitäten angepasst – eine häufig gestellte Anforderung, die Horizon als Standarddienstleistung umsetzt. Mit einer 4-und-1-Kombination der Türme verfügt Aschenbrenner über sechzehn Stationen im hinteren und acht im vorderen Bereich.

„Wir können je nach Auftrag optimal befüllen und einzeln oder dual fahren. Super ist auch die Möglichkeit, Türme zu teilen. Dabei wird zunächst eine gewisse Anzahl von Blättern gesammelt, gerillt und gefalzt. Diese warten dann auf der Kette, bis die nächsten kommen usw. Dadurch kann man Broschüren mit einem schärferen Rücken produzieren“, sagt Peter Aschenbrenner. „Das ist nicht allen Kunden wichtig, aber einer gewissen Klientel schon. Und noch viel bedeutender: Es ist uns wichtig.“

Personalbedarf halbiert.

Die Bedienung des StitchLiner 6000 erfolgt über die von Horizon entwickelte TOUCH&WORK-Technologie mit Menüführung am Touchscreen, die Formateinstellungen erfolgen vollautomatisch. „Dadurch haben sich die Rüstzeiten drastisch verkürzt“, sagt Peter Aschenbrenner. Außerdem reicht in unserer Konfiguration nun ein Bediener aus, um für den reibungslosen Betrieb der Maschine zu sorgen und fertige Broschüren zu entnehmen, sodass sich der Personalbedarf beim Sammelheften halbiert hat. „Der StitchLiner 6000 bietet uns die Leistung und Flexibilität, die wir erwartet haben. Das Segment Broschürenfertigung können wir damit vollständig abdecken.“

Falzen und Klebebinden erweitern digitales Finishing.

Die TOUCH&WORK-Technologie ist auch integraler Bestandteil der Horizon Lösungen für Falzen und Klebebinden, mit denen Peter Aschenbrenner innerhalb eines Jahres das Inhouse-Finishing erweitert hat. Zum Maschinenpark gehören heute eine Taschenfalzmaschine AF-566F plus zweitem Falzwerk, der PUR-Klebebinder BQ-280 und die Kombinationsmaschine CRF-362 für das Rillen, Perforieren und Falzen tonerbasierter Digitaldrucke. Durch einen Flachstapelanleger mit Saug- und Blasluft wird hier höchste Produktionssicherheit erzielt. „Alle Maschinen zeichnen sich durch einen hohen Automationsgrad und somit auch durch kurze Rüstzeiten aus. Das Einschieben eiliger Jobs ist problemlos möglich, ohne die Termintreue bei anderen Aufträgen zu gefährden. So können wir etwas ‚zaubern‘, wenn zum Beispiel schnell 1000 Flyer für eine Messe benötigt werden. Das ist es, was unsere Kunden schätzen.“

Längere Garantie, günstigere Verschleißteile.

Für alle Maschinen hat Peter Aschenbrenner Premium-Wartungsverträge abgeschlossen. Diese Option bietet Horizon allen Käufern von Neumaschinen, die ihre Investitionen auf Jahre hinaus schützen wollen. Im Rahmen des Vertrages wird die Gewährleistung von 12 auf 24 Monate verdoppelt und ein Nachlass von 10 Prozent auf alle Verschleiß- und Ersatzteile gewährt. „Neben der Garantieverlängerung ist für uns die vorbeugende Maschinenpflege besonders wichtig. Nur mit technisch optimal gewarteten Maschinen lässt sich über die ganze Lebensdauer hinweg qualitativ hochwertig produzieren – und natürlich steigt der Wiederverkaufswert.“ Die Vertragsgebühr wird für jede Maschine individuell berechnet und richtet sich unter anderem nach Faktoren wie der Komplexität der Wartungsarbeiten.

Partnerschaft mit Potenzial.

Natürlich erfordert die Einführung neuer Technologien einen gewissen Schulungsbedarf und Mitarbeiter müssen sich an neue Abläufe gewöhnen. Dadurch können im Praxisbetrieb Herausforderungen entstehen, die sich bislang aber alle mit einem Anruf beim Service klären ließen. Dazu Peter Aschenbrenner: „Wir konnten von Anfang an mit den Maschinen produktiv arbeiten, was auch am Engagement von Außendienst und Service liegt. Allgemein haben wir die Erfahrung gemacht, dass bei Horizon ein echtes Interesse an Kundenbelangen besteht. Das zeigt sich zum Beispiel auch an der Vielzahl von Veranstaltungen in der Academy, die wir mittlerweile als Forum für den Austausch mit Gleichgesinnten schätzen. So entstehen immer wieder Ideen für Optimierungen oder neue Produkte, mit denen wir uns am Markt weiter profilieren können. Bei der Umsetzung wird Horizon auch zukünftig ein wichtiger Partner für die Druckerei Aschenbrenner sein.“

Geschäftsführer Peter Aschenbrenner und Mitarbeiter Stefan Messner an der Falzmaschine AF-566F.