Das Rillen von problematischen Drucksachen in der Falzmaschine

Wenn die Farbe reißt und bricht ...
Beim Rillen von gestrichenen Papieren mit Vollflächendruck kommt es mitunter zu unschönen Resultaten: Die Farbe reißt entlang der Rillung, die Papierfaser scheint förmlich aufzuplatzen wie eine Wunde und durch den vorher edel aussehenden Druck zieht sich eine hässliche, weiße Narbe.

Ein Problem, das leider ausgerechnet bei den hochwertigen, anspruchsvollen Druckerzeugnissen besonders gerne auftritt. So, als gelte es, den Buchbinder oder Drucker das Leben extra schwer zu machen.

Die Ursache liegt im Verformen, Pressen, und Ausprägen der Papierfaser durch herkömmliche Rillränder. Bei diesen durchläuft der Bogen ein Rollenpaar mit Nut und Keil, welches in die einfachen Papiersorten durchaus eine akzeptable Rillung einprägt. Bei gestrichenen und kaschierten Bogen jedoch - zumal mit Vollflächendruck - wird sichtbar, wie die Papierfasern brechen.

Seit April 2002 bieten wir für unsere Falzmaschinen der AFC-5er-Reihe so genannte >>Trilux-Rillungen<< an. Diese Bestehen aus zwei Edelstahlrädern, die nur umlaufende Nuten haben. Die Trilux-Rillung ist imstande, selbst Vollflächendrucke aus Digitaldruckmaschine nahezu rissfrei zu rillen.



 

 

Die Rillwirkung entsteht durch Einlageringe aus Gummi, die auf einfachste Weise aufgelegt werden können. Pro Rillrad stehen Ihnen drei verschiedene Rillstärken zur Verfügung: fein, mittel und breit.

Bei Verschleiß entstehen nur die Kosten für einen neuen Satz Gummiringe. Eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt, wenn man die kürzeren Einrichtzeiten, qualitativ besseren Resultate und geringeren Verschleißkosten einkalkuliert.

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